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Sind Sie Manager oder Leader?

Das zu wissen ist der Schlüssel zu Ihrem Erfolg als Führungskraft

by Birgit & Kurt Fuchsenthaler
Das zu wissen ist der Schlüssel zu Ihrem Erfolg als Führungskraft
Unser Freund Christian ist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens, Mitte 50 und arbeitet mindestens 60 Stunden pro Woche. Seine Frau macht sich Sorgen um seine Gesundheit und die Kinder jammern, dass er viel zu selten Zeit für sie hat. Sein hoher Blutdruck und sein Bauchansatz gefallen ihm selbst überhaupt nicht, aber für Sport oder Hobbies hat er leider keine Zeit mehr.

Christian ist der Meinung, dass er als Geschäftsführer voll im operativen Tagesgeschäft involviert sein muss. Das erlaubt ihm, Entscheidungen schnell und spontan zu treffen, so spart er Zeit und begrenzt das Risiko. Und außerdem lieben es die Kunden, von der Firmenleitung persönlich betreut zu werden.

Als wir Christian nach seinem typischen Arbeitstag fragen, beschreibt er Dinge, die wir von vielen Führungskräften hören: Hetzen von Termin zu Termin, das Gefühl fremdgesteuert zu sein, keine Zeit und (innere) Ruhe zu haben für strategische Arbeit und längerfristige Problemlösungen. Fast die gesamte Zeit und Energie geht drauf, um Brände zu löschen.

Als Coaches springen wir natürlich sofort an und empfehlen Christian, eine Umfrage mit seinen Führungskräften und Mitarbeitern durchzuführen. [Anmerkung: Führen Sie eine solche Umfrage nur durch, wenn Sie auch wirklich bereit sind, etwas zu verändern. Nur wenn auf Umfragen konkrete Ergebnisse folgen, stärken Sie das Vertrauen bei Führungskräften und Mitarbeitern]
Hier die häufigsten Aussagen der Umfrage – Christian war überrascht, er hätte das anders eingeschätzt [Anmerkung: Diese Diskrepanz begegnet uns häufiger]:
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Ein Einzelfall? Leider nein.
Was läuft falsch?
  1. Über Generationen haben Führungskräfte Strategien gelernt, die früher gut funktioniert haben, aber in der heutigen schnelllebigen Zeit an ihre Grenzen stoßen. In Krisenzeiten ist nach wie vor die Haupt-Strategie, Kosten zu senken und Prozesse zu optimieren. Ist ja auch überhaupt nicht verkehrt. Das Problem liegt vielmehr darin, dass das wichtigste Kapital des Unternehmens nicht als Investition, sondern als Kostenfaktor gesehen wird: Die Menschen. So bleiben immense Potenziale oft ungenutzt.

  2. Viele Vorgesetzte kümmern sich nicht oder zu wenig darum, was ihre Mitarbeiter von ihnen halten, und wie es ihnen geht. Was wissen Vorgesetzte tatsächlich von ihren Mitarbeitern über deren Motivation, die Einstellung zu ihrer Arbeit, zum Unternehmen und zum Team?

  3. Unternehmer und Top-Manager sind sich oft nicht klar über die eigene Aufgabe und Rolle im Unternehmen. So sind sie häufig deutlich zu stark in das operative Geschäft involviert. Der Notwendigkeit, die Menschen und mit ihnen das Unternehmen zu entwickeln, geben sie keine hohe Priorität. Das ist jedoch die Voraussetzung, um effizient delegieren zu können.

  4. Längerfristige strategische Ausrichtung und Zukunfts-Sicherung des Unternehmens, sowie Entwicklung von Visionen und deren konsequente Kommunikation kommen viel zu kurz. Statt zielgerichtet und vorausschauend zu agieren, bleibt dann meist nur, auf die Gegebenheiten zu re-agieren. Die Lösung liegt in der Unterscheidung zwischen Management und Leadership. Mehr dazu weiter unten. Das Fatale ist, dass die meisten Unternehmer und Top-Manager fest davon überzeugt sind, zu agieren und stets die volle Kontrolle zu haben.
Keine gute Basis, um den schnellen Veränderungen der heutigen Zeit erfolgreich zu begegnen. Die bisher gültigen Methoden bringen auch bei großem Einsatz viel zu kleine Resultate. Es ist wie bei einem dünnen Draht, durch den immer mehr Strom geschickt wird. Ab einer gewissen Stufe fängt der Draht an zu glühen, aber hinten kommt eher weniger Leistung an.

Auf Unternehmen übertragen bedeutet das: die Belastung für alle Menschen steigt, sie reiben sich auf, viele werden auf Dauer demotiviert und manche sogar krank - das Ergebnis verbessert sich aber nicht wesentlich.
Wie gut kennen Sie Ihre Mitarbeiter?
Spätestens mit den jungen Generationen wird klar: Die Menschen in Unternehmen wollen anders geführt werden. Dass die Generationen Y und Z andere Erwartungen und Anforderungen an ihre Arbeitgeber stellen, hat sich herumgesprochen. Aber was in der Diskussion oft vergessen wird: auch viele Mitarbeiter der älteren Generationen schließen sich diesen Ansprüchen an.

Für junge und ältere Arbeitnehmer gilt gleichermaßen: sie alle ticken unterschiedlich, haben unterschiedliche Motivatoren und wollen ihre individuellen Begabungen und Stärken einsetzen.

Damit dies gelingen kann, müssen Unternehmer und Führungskräfte sich selbst und ihre Mitarbeiter genau kennen und wissen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten, wie sie individuell motiviert werden können und welche Talente sie mitbringen.

Individuell geführt und auf der richtigen Position im Team bringen die meisten Menschen gerne und ganz automatisch bessere Leistung. Insbesondere für die Team-Performance gilt: Sie wird weit größer als die Summe der Einzel-Leistungen.
Welche Bedeutung haben dabei Manager und Leader?
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Echte Leader-Persönlichkeiten sind statistisch allerdings eher rar. Und es reicht einfach nicht, wenn Leadership-Aufgaben von Managern quasi nebenbei ausgeführt werden. Leadership erfordert nicht nur ein komplett anderes Mindset, sondern auch andere Soft-Skills.

Mit Hilfe wirkungsvoller Mess- und Trainings-Methoden lassen sich nicht nur Manager- und Leader-Persönlichkeiten zuverlässig identifizieren, sondern auch Schlüsselpositionen bestmöglich besetzen, und leistungsfähige Gewinner-Teams bilden. Dies ist die Basis für eine Unternehmenskultur, in der Menschen sich vertrauen, gerne und langfristig im Unternehmen arbeiten, gesund und energiegeladen bleiben und Top-Leistung bringen.


Was sind Ihre Gedanken zu diesem Thema? Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

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